Pressemitteilung der Schüler Union Bielefeld vom 28.01.2022

presse@su-bielefeld.de

Viele Schülerinnen und Schüler erhielten am Freitag, 28. Januar 2022, die Halbjahreszeugnisse. Dies ist für einige Schülerinnen und Schüler ein Grund zur Freude, für andere wiederum nicht. Zeugnisse sollen die Leistung, die im Schuljahr gebracht wurde, aufzeigen und Ermahnung und Ansporn gleichermaßen sein. Der Vorsitzende der Schüler Union Bielefeld Phillip Kirstein dazu: „Die Zeugnisse sind gerade in der jetzigen Zeit für viele Schüler von besonderer Bedeutung. Sie zeigen, dass sich das Anstrengen auch in dieser für alle Schülerinnen und Schüler harten, von Corona geprägten Zeit lohnt. Die Zeugnisse sind aber auch Signal dafür, dass es weitergeht. Und dass auf die Schulen Verlass ist. Ich bedanke mich bei allen Schülerinnen und Schülern, die sich bisher unglaublich solidarisch verhalten haben!“
Im Zuge der Zeugnisvergaben stellt die Schüler Union Bielefeld auch ein „Zeugnis“ für die Rot-Rot-Grüne Koalition im Stadtrat aus. In diesem wird die Arbeit der Koalition im Bereich der Bildungs- Jugend- und Schulpolitik beleuchtet. Insgesamt ist festzustellen, dass die Rot-Rot-Grüne Koalition Bildungspolitisch wenig bis gar nicht handelt. Ein gutes Beispiel dafür sind die immer noch in vielen Klassen fehlenden Luftfilter. „Es kann nicht sein, dass die Stadt die Schülerinnen und Schüler in vollen Klassen, dicht an dicht, ohne Luftfilter sitzen lässt“, so Kirstein weiter. „Die Stadt wird so der Verantwortung für die Gesundheit der Schülerinnen und Schüler nicht gerecht. Es wird auf Kosten der Gesundheit von Menschen gespart.“ Die Schüler Union Bielefeld fordert deshalb, dass in jeder Klasse Luftfilter installiert werden, und dass Lehrer aufgefordert werden, soweit es möglich ist, eine FFP2-Maske zu tragen.
Positiv zu bewerten ist die Jugendbeteiligung in Bielefeld, besonders unter dem Gesichtspunkt des geplanten Jugendparlaments. Dieses ist eine gute Möglichkeit, um vielen Schülern den Zugang zu politischer Bildung und Mitwirkung zu gewähren. Dabei ist für die Schüler Union klar: das Jugendparlament muss auch die unter den Jugendlichen vertretenen unterschiedlichen politischen Meinungen abbilden. Es bedarf einer sorgsamen Planung, damit auch Minderheitsmeinungen vertreten werden können.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.