Pressemitteilung – Grundschulplätze in Sennestadt

Phillip Kirstein – phillip.kirstein@su-bielefeld.de

Das Fehlen von Grundschulplätzen im Stadtbezirk Sennestadt ist nichts neues. „Die Lage verschärft sich von Jahr zu Jahr und nichts wird dagegen getan,“ kritisiert Phillip Kirstein, Vorsitzender der Schüler Union Bielefeld. Denn die Koalition aus SPD, Grüne und Linke beschäftigt sich weiterhin nur mit Zwischenlösungen und hat kein sinnvolles Konzept für eine Beendung des Raumproblems, so lautet die Kritik des Jungpolitikers.

Was die Schüler Union besonders ärgert, ist dass die Problematik schon sehr lange bekannt ist und das Schicksal der Grundschulkinder bei den Verantwortlichen der Politik keine Priorität zu haben scheint. Denn, „die Kinder werden doch nicht plötzlich geboren und kommen dann direkt auf die Schule. Von Geburt bis zu Einschulung ist genug Zeit um für die Kinder zu planen!“ erklärt Kirstein.

Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung unter zumutbaren Umständen. Dass jetzt weitere Generationen von Grundschülern ihre Schulzeit in Containern verbringen soll, die im Winter nicht ausreichend zu beheizen sind, ist Grund für die deutliche Kritik.

Deshalb fordert die Schüler Union, dass der Bau einer neuen Grundschule in Sennestadt endlich begonnen wird und in dem städtischen Bauprojekt auch entsprechend Priorität haben muss.

Der Vorschlag, einige Züge der Grundschule auf die Theodor-Heuss Realschule zu verlegen wird deutlich abgelehnt: „Eine überbelastete Schule noch weiter zu strapazieren ist keine dauerhafte Lösung. Dieser Vorschlag zeigt, dass die Bedürfnisse der Kinder keinen Wert zu haben scheinen.“, zeigt sich Kirstein enttäuscht und warnt zusätzlich vor möglichen Konflikten zwischen den Grund- und Realschülern, die bei den Engen Raumverhältnissen drohen. Die steigende Belastung der Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen, die mit den Problemen alleine gelassen werden, wird auch nicht berücksichtigt. Dennoch muss dieser Zustand als Zwischenlösung ausgehalten werden, da die Kinder ja nicht auf der Straße unterrichtet werden können.

Die Zusammenlegung der Schulen sei nichts weiter als eine „Scheinlösung um die Fehler der Vergangenheit unter den Tisch zu kehren,“ fügt Kirstein erbost an und fordert neben einem klaren Bekenntnis der Politiker von SPD, Grüne und Linke für die Grundschüler, dass jetzt endlich echte Taten folgen. Denn die Situation in Sennestadt ist kein Einzelfall.

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